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Das Fremde und Ich- eine Ästhetik des Reisens
Seminare 2009:


Im Spannungsfeld von ‚Heimat’ und ‚Fremde’ suchen Künstler seit Jahrhunderten auf Reisen neue Inspirationen für ihre künstlerische Arbeit, denn die Wahrnehmung öffnet sich durch die neuen Eindrücke einer fremden Umgebung und fern vom alltäglich Gewohnten entstehen neue künstlerische Ideen und Imaginationen. Im Kurs konzentrieren wir uns auf das Entwickeln einer künstlerischen Idee, bei der die Lust auf die fremde Umgebung als Quelle der Inspiration genutzt wird.

Ziel ist es, sich grundsätzlich mit dem Thema des „Fremden“ und „Anderen“, das einem überall begegnen kann auseinanderzusetzen und einen produktiven Dialog einzugehen. Sich am Fremden reiben, sich spiegeln, sich abgrenzen oder öffnen.
Wie wirkt das Fremde auf mich? Was löst es in mir aus und an welche früheren Erfahrungen kann ich anknüpfen? Macht es mich neugierig oder macht es mir Angst? Grenze ich mich ab, oder öffne ich mich?

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